21.06.2012 15:15:59
Ursula Flessner

Heute ist Sommeranfang - eigentlich ein schöner Tag. Wären da nicht einige Nachrichten, die mich sehr nachdenklich stimmen. Welche Erziehung genießen Kinder, die mit einer Katze - die auch noch trächtig ist - Fußball spielen? Solange Freude am Quälen zeigen, bis alle Jungen im Bauch tot sind und das weitere Schicksal der Mutterkatze ungewiß? Was haben Kinder in ihrem Elternhaus gelernt, die einen 5-6 Wochen alten Welpen durch die Gegend werfen, ihn fast zu Tode spielen? Dieser Welpe ist jetzt bei uns. Er erholt sich. Wer "züchtet" Hunde mit mit diesem großen Maß an Unkenntnis und nimmt die Welpen in diesem Alter der Hündin ab? Der Welpe sucht bei jedem Hund, mit dem er zusammen kommt, sofort die Zitzen. Was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmer mehr. Die alte Weisheit stimmt. Tierschutz muss in die Kindergärten und Schulen. Wenn die Kleinen beizeiten lernen, wie man mit dem Lebewesen Tier umgeht, wenn sie erfahren, dass Tiere auch Schmerz und Leid empfinden - ich bin überzeugt, sie werden jedem Lebewesen mit mehr Achtung begegnen. Und vielleicht wird das, was sie in Kindergarten und Schule über den Umgang mit Tieren lernen, dann auch in die Familien getragen und die Erwachsenen werden nachdenklich und überdenken manche ihrer Handlungen an Tieren auch? Vielleicht ist das eine Vision, aber kein unerreichbares Ziel. Wir hatten eine Praktikantin, die sich diesem Thema gestellt hat. Vielleicht schafft sie es, zukünftig als Tierschutzlehrerin zu arbeiten. In Berlin gibt es das bereits. Übrigens: NICHT wegschauen, wenn Tiere gequält werden - EINGREIFEN  oder HILFE holen - es geht immer um LEBEN!