16.06.2015 10:18:24
Ursula Flessner

9 beschlagnahmte Katzen im April, 12 beschlagnahmte Hunde vor 1 Woche, noch lebende Katzenbabies im Müllbeutel im Wald, Abgabe von Katzenwürfen mit Mutter, Katzenwelpen zum Päppeln ohne Mutter, Einschläferung unserer Stute Lotti gestern, Bauarbeiten auf unserem Hof, 3 Azubis krank, Facharbeiterin mit Hund zur Resozialisierung im Tierschutzzentrum Weidefeld, Percy ist zurück, seine Operation findet heute statt - alle sind am Limit

keine Zeit für Dinge, die uns voran bringen sollen, wir brauchen mehr zupackende Hände im Tierheim und im Vorstand.

Aber das hilft unserer Seele: Vermittlung von Glen, vielleicht auch von Toto und eine Pflegestelle für Trine - das entscheidet sich in den nächsten Tagen.


  
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01.04.2015 09:09:27
Ursula Flessner

Sicher wissen das viele Menschen nicht: die Brüder der weiblichen Küken, die als Legehehennen aufgezogen werden, werden nicht gebraucht. Sie taugen nicht für eine kostengünstige Mast. Also werden sie mit Kohlendioxid vergast oder bei lebendigen Leibe geschreddert (d.h. im Häcksler zerkleinert!). In Deutschland betrifft das 40 Millionen Küken im Jahr! Auch das ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, denn das Streben nach Profit ist kein vernünftiger Grund zum Töten. Es gibt einen Betrieb in Mecklenburg-Vorpommern, der die männlichen Küken über einen längeren Zeitraum aufzieht und mästet. Aber dieses Verfahren macht die Eier teurer. Also: Verbraucher haben die Macht! Mit unserem Einkaufsverhalten können wir Einfluss nehmen.

Laut einem Bericht im Nordkurier vom 31.3.2015 gibt es nun ein neues Verfahren, welches bereits im Ei das Geschlecht des Kükens bestimmen lässt. Ab Mai könnte mit dem Umsetzen in der Praxis begonnen werden. Aber dafür müssen erst entsprechende Maschinen entwickelt werden. Noch liegt das Schlupfergebnis niedriger als ohne Geschlechterbestimmung. Fazit: auch mit diesem Verfahren werden die Eier teurer. Die Geflügelbrüter fordern schon jetzt eine europäische Lösung. Es stellt sich mir die Frage, ob alle Beteiligten bereit sein werden, das neue Verfahren einzuführen und anzuwenden. Gerade jetzt zum Osterfest sollten wir alle mal über die Zusammenhänge nachdenken, wenn wir besonders viele Eier kaufen.


  
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31.03.2015 07:29:01
Ursula Flessner

Gestern brachte uns ein aufmerksamer und tierfreundlicher Mitarbeiter eines Entsorgungsunternehmens ein Mäusepaar in einem luftdicht verschlossenen Behälter. Ihm war ein Sack im Container in der Wollweberstraße in Friedland aufgefallen, in dem das Behältnis eingebunden war. Seine Meldung beim Ordnungsamt Friedland stieß natürlich auf taube Ohren: keine Gefahr für die Allgemeinheit- das sind doch nur Mäuse! NEIN: es geht um Leben! Die Tiere waren nahe am Verdursten, aus dem Behälter stank es bestialisch.

Wir finden dieses Verhalten von Menschen, die  lebende Tiere im Müll entsorgen, abscheulich. Wir werden Anzeige erstatten, denn das ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Jeder, der ein Tier zu sich nimmt, trägt mit dem Zeitpunkt der Aufnahme die Verantwortung über ein Lebewesen: in guten wie in schlechten Zeiten! Darum sollte vor der Anschaffung eines Tieres sehr genau überlegt werden, ob man dem neuen Familienmitglied auf lange Zeit gerecht werden kann. Und genau darum fragen unsere Mitarbeiterinnen den Interessenten für ein Tier "Löcher in den Bauch" - die Menschen sollen nachdenken!

 


  
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25.02.2015 09:57:18
Ursula Flessner

Das hat uns sehr berührt: am 8.1.15 holten wir eine Fundhündin aus der Auffangstation. Sie hatte große gesundheitliche Probleme und wurde sofort dem Tierarzt zur Behandlung übergeben. Wie es bei uns üblich ist, werden eingehende Fundtiere sofort auf unserer Homepage und auf Facebook veröffentlicht. Daraufhin meldete sich eine Familie, die ihre Hovawart-Hündin seit 12 Jahren vermisst und die Suche nie aufgegeben hat! Unsere Trine hat große Ähnlichkeit mit ihr, sogar spezielle individuelle Merkmale stimmten überein. So nahm die Familie eine weite Autofahrt in Kauf, um Sicherheit zu erlangen. Aber Trine ist nicht ihre Ashra- leider. Alle Mitarbeiter waren bei der Begegnung anwesend, alle in der Hoffnung, dass es ein unglaubliches Wiedersehen nach 12 Jahren gibt. Wir hätten es der netten Familie und unserer Trine so sehr gewünscht. Trotzdem war es eine schöne Begegnung und Trine hat nun Unterstützer auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Auf Facebook wird die Geschichte geteilt.

Wir waren an einem Wunder ganz nah dran...


  
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06.01.2015 14:12:44
Ursula Flessner

Ein neues Tierheim-/Tierschutzjahr hat begonnen, mit neuen Problemen, Herausforderungen jeglicher Art und sicher auch mit freudigen Momenten. Wenn Menschen sich für unser Anliegen einsetzen und die Tierheimarbeit unterstützen - sind das garantierte Glücksmomente. Darum gilt mein Dank 2 Institutionen: dem Polizeirevier in Friedland, von dem wir eine größere Spende aus einem Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester erhielten und der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz, die uns auf Initiative des Landrates Herrn Heiko Kärger am vorletzten Tag des Jahres 2014 eine nennenswerte Spende überwies. Wir werden die Gelder für nachhaltige Maßnahmen auf unserem Hof einsetzen. So habe ich Paddockplatten für das zweite Pferdegehege bestellt. Die Verlegung der Platten wird es ermöglichen, dass die Tiere in Regenzeiten auf trockenen Flächen stehen können.

"Tu Gutes und rede darüber!" - nach diesem Grundsatz bedanken wir uns hier bei den genannten Spendern auch namentlich, aber ich betone, dass wir uns über j e d e Spende freuen und jeden Betrag achten. Jeder tut das, was ihm möglich ist - darauf kommt es an.


  
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29.12.2014 17:39:03
Ursula Flessner

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auf der Startseite unserer Homepage wurde durch Anke bereits ein Dank an alle Unterstützer ausgesprochen. Ich nutze die Form des Tagebuches gern, um mich ganz persönlich bei allen Menschen, die unseren Verein/ unser Tierheim im Jahr 2014 in ihrer ganz eigenen Art voran brachten, zu bedanken. Jede Spende war wertvoll, jeder Tierpate hat für sein Patentier viel gegeben - Zeit oder Geld, manchmal beides. Ehrenamtliche Helfer haben unser Team verstärkt - der Arbeitsdruck war oft sehr hoch - DANKE an unsere Tierpflegerinnen, AZUBINEN, FÖJlerinnen und BUFDis! Tierfreunde haben durch ihren Mitgliedsantrag bekräftigt, dass sie zu uns stehen. Meine Vorstandsmitglieder und Beisitzer haben mich mit Ideen und Tatkraft unterstützt. Alte, kranke oder schwer vermittelbare Tiere durften zu Pflegeeltern ziehen. Viele Tiere haben ein neues Zuhause gefunden. Ja, die Möglichkeiten, unseren Verein zu stärken und damit vielen Tieren zu helfen, sind immer vielfältig.

Einen besonderen Dank an zwei verstorbene Tierfreunde, die unseren Verein und somit unsere Tiere mit ihrem Erbe bedachten.

Alle diese großartigen  Leistungen tragen zu unserem Überleben bei. Wir können uns  glücklich schätzen - trotz vieler Probleme, die es während eines Jahres zu bewältigen gibt. Ich wünsche allen Tierfreunden einen guten Rutsch in ein gesundes, friedliches und glückliches Jahr 2015! Bleiben Sie uns treu.

 


  
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09.11.2014 12:26:46
Ursula Flessner

Am Freitag nahmen wir über eine Beschlagnahmung 45 Tiere auf. Das war für alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit. Nicht alle Tiere konnten wir selbst unterbringen. Aber wir hatten eine großartige Unterstützung. Auf unsere Auszubildenden des 1. und 2. Lehrjahres konnte ich mich absolut 100 % verlassen. Ich danke Euch- Jessy, Marie, Doro und Jana- sehr.  Und mein ebenso großer Dank gilt Nicole und Steffen. Ihr seid KLASSE!

Unbeachtet dessen, wo die Tiere gegenwärtig untergebracht sind, werden sie demnächst auf unserer Homepage erscheinen. Dann warten besonders die zahlreichen Kaninchen auf ein neues Zuhause.

 


  
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18.10.2014 15:50:25
Ursula Flessner

Anfang der Woche wird der Artikel aus dem Nordkurier in unserem Pressearchiv abgelegt, aus dem nochmal hervorgeht, dass es mit unserer Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern kein Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände geben wird. Harmonie in der Koalition wird über die Versprechen vor der Wahl gestellt? Herr Backhaus versprach den Vorsitzenden der Tierschutzvereine in Mecklenburg-Vorpommern im August in Altentreptow , dass er das Verbandsklagerecht durchsetzen will. Wie haben Sie im Landtag abgestimmt, Herr Minister?

Der Tierschutz in Mecklenburg-Vorpommern wurde wieder einmal auf seinen letzten Platz in der Gesellschaft vewriesen, obwohl er Bestandteil des Grundgesetzes ist.

DANKE SPD, DANKE Herr Sellering, DANKE CDU und DANKE Herr Kokert Sie haben uns für die nächste Wahl gut vorbereitet.

Und ich hoffe, dass die im Artikel aufgeführten Umweltverbände die Beschuldigung von Herrn Kokert widerlegen. Die Beschuldigung ist heftig: gegen Spenden die eigene Überzeugung verkaufen? Da hätte ich gern Beispiele.

 


  
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29.10.2013 08:54:30
Ursula Flessner

Peppi und ihren Welpen geht es gut. 5 Mädchen und 2 Jungen muss sie nun die nächsten 10-12 Wochen groß ziehen. Was für eine Aufgabe! Die Babies wiegen zwischen 283 und 329 g. Es war eine Lehrbuch-Geburt.

Ich danke unserem Mitglied Cornelia Sch. für die guten Ratschläge und das übergebene Equipment, wie Wurfkiste, Wage u.a. Vielen Dank auch an unsere Anke. Sie hat mit viel Sachverstand und Liebe das Geburtszimmer vorbereitet  und nach der Geburt darauf geachtet, dass kein Baby in Peppies Bauch zurück blieb. 


  
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28.10.2013 08:00:29
Ursula Flessner

Wir sind traurig, dass wir uns von der Hündin Elli verabschieden mussten. Aber da in einem Tierheim Freud und Leid immer dicht beieinander liegen,richten wir uns an den schönen Dingen wieder auf: Unser Pferd Gustav hat einen tollen Platz gefunden. Nun muss er sich nicht mehr mit der Gesellschaft von Schafen und Ziegen begnügen, sondern kann sein Leben artgerecht mit zwei weiteren Pferden verbringen. Unser alter, kranker Remo hat seit gestern seinen Hospizplatz bei einer Familie nahe Berlin. Wir bedanken uns bei allen Hundefreunden, die sich bereit erklärt haben, Remo noch einen Pflegeplatz bis an sein Lebensende zu bieten.

Gestern wurde unsere Hündin Peppi Mama von sieben Welpen. Peppi hat schwere Geburtsarbeit geleistet und kümmert sich liebevoll um die kleinen Racker,  Ich danke Katja, Marie und Mario für ihre große Fürsorge. Sie haben über drei Nächte Wache bei der kleinen Hündin gehalten. Alles ist gut gegangen. Nun wünschen wir den Welpen, dass sie ein gutes Hundeleben haben werden. Wir wollen unser Möglichstes dazu tun.


  
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26.08.2013 11:33:11
Ursula Flessner

Eine Frau aus Ratingen ist Mitglied in unserem Tierschutzverein seit vielen Jahren. Sie unterstützt uns und ihre Patenhunde mit einem großen Herz für die Tiere. Am Samstag passierte ihr Folgendes: Auf dem Weg zur Arbeit in Düsseldorf hörte sie laute böse Worte und ein erbärmliches Hundejaulen. Sie blickte nach oben und musste erleben, wie ein Hund aus dem Fenster im 4. Stock geworfen wurde. Der Hund starb in ihren Armen. Die Polizei nahm die Aussagen der Zeugen auf, die Amtsveterinärin wurde informiert. Nun müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Geschichte nicht im Sande verläuft. Der Hundemörder hat nach Aussagen von Hausbewohnern noch einen zweiten Hund. Wir fordern, dass der Mann ein Verfahren bekommt und nach dem Tierschutzgesetz verurteilt wird. Bitte schreiben Sie keine Kommentare zum Thema in unser Gästebuch, bevor wir Sie über einen neuen Stand der Aufklärung informieren. Wenn wir bemerken, dass in diesem schweren Fall amtsseitig nichts unternommen wird, werden wir auf jeden Fall aktiv. Trotz unseres Schmerzes um den getöteten Hund und unserer unsagbaren Trauer, dass solch eine Tat mitten in Deutschland mittags um 11 Uhr in einer Großstadt passieren kann, bitte ich alle Tierfreunde bei der Meinungsäußerung in diversen Internetforen, Haßtiraden gegen den Halter zu vermeiden und sachliche Argumente und Stellungnahmen vorzubringen, die uns Tierschützern gerecht werden. Nur so wird man uns ernst nehmen.


  
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27.07.2013 17:06:09
Ursula Flessner

Die Nachricht des gestrigen Tages: eine Kühlungsborner Verwaltungsangestellte ruft in der Presse zum Töten von Katzenbabies auf! Diesbezüglich sieht sie Schwierigkeiten im Tierschutzgesetz: Tierärzte dürfen einen ungewollten Wurf nicht auf humane Weise töten. Der Zusammenhang: es geht um das Streunerproblem in der Stadt.Wir stellen den Artikel aus der OZ lokal vom 5.7.13 in unser Pressearchiv, dort können Sie sich selbst ein Bild machen. Unser Vorstand des Landesverbandes reagiert bereits. Mir fehlen mal wieder die Worte. Statt solche Meinungen unter die Bevölkerung zu streuen, sollten sich die Verwaltungen endlich um eine Katzenschutzverordnung kümmern!

Werden die Verwaltungsangestellten, die sich öffentlich zum Thema Tierschutz äußern dürfen, zu den wesentlichen Fragen des Tierschutzes geschult? Es sieht nicht danach aus und wäre doch so notwendig...

Die Nachricht des heutigen Tages: Royal Canin sponsert die Hatz von ausgebildeten Jagdhunden auf Bären in der Ukraine!! Dazu gibt es ein Video, wir stellen die Protestaktion auf unsere Seite. Bitte reagieren Sie, fordern Sie Royal Canin zu einer ordentlichen Stellungnahme auf und fordern Sie die sofortige Beendigung dieses Sponsorings, die tatkräftige Unterstützung dieser Firma bei der Beendigung dieser mittelalterlichen Spiele und die Verbringung der geschundenen mißbrauchten Bären auf Gnadenplätze!


  
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24.03.2013 10:19:19
Ursula Flessner

Unsere Osterrallye konnte gestern in der Form, wie sie geplant war, nicht stattfinden. Der sich austobende Winter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem kamen sehr viele Gassigeher, die sich von Eis und Schnee nicht abhalten ließen und unseren Hunden einen schönen Spaziergang gönnen wollten. Die Sonne schien, für eine aufwärmende Suppe, Kaffee, Tee, vegetarisches Schmalz und selbstgebackenes Brot war gesorgt. Somit wurden es doch noch schöne Stunden für Mensch und Tier. Ich danke allen, die kamen und ich danke Anke und ihrem Freund, Mady und Frau Behr für die vorbereitenden Arbeiten und die Durchführung am gestrigen Tag.

Danke auch an unsere Jugendlichen und ihre Erzieher, welche uns an jedem Wochenende helfen und die auch gestern eifrig dabei waren!

Die Rallye ist nicht aufgehoben, nur verschoben. Den Termin teilen wir auf unserer Startseite und in den Zeitungen mit.


  
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21.03.2013 08:38:23
Ursula Flessner

Auf der Startseite unserer Homepage finden die Besucher einen Spendenaufruf zu unserem Kätzchen Liese.Liese und ihr Geschwisterchen Inge nahmen wir im November 2012 als Fundtiere auf. Die Beiden waren zu der Zeit ca.8-9 Wochen alt. Bei beiden Katzen zeigt sich nun ein angeborenes Problem: sie leiden an einer Kniescheiben-Luxation. Vorerst versucht der Tierarzt mit Hilfe von Tabletten, die Entzündung zu entfernen. Sollte der Zustand sich nicht ändern, muss bei beiden Katzen über 4 Operationen die Kniescheibe befestigt werden. Die beiden Katzen haben noch ihr ganzes Leben vor sich und sollen auch- wie Katzen es nun mal tun- laufen und springen, ganz ohne Schmerzen. Wir werden alles tun, um ihnen das zu ermöglichen. Darum bitten wir Sie , liebe Tierfreunde, um Hilfe. Denn Inge und Liese sind nicht unser einziges Problem. Alle Jungkatzen aus dem letzten Jahr, die nun das notwendige Alter erreicht haben, müssen kastriert werden. Da kommt ein schönes Sümmchen zusammen. Weiterhin musste eine Hündin auf einer Pflegestelle kastriert werden, da sie ständig scheinträchtig war. Die Tiere, Hunde wie Katzen, die bereits länger bei uns sind, bekommen demnächst ihre Jahresimpfung. Wir würden uns über finanzielle Unterstützung sehr freuen. Eine finanzielle Patenschaft für Inge und Liese wäre auch ganz toll! Demnächst möchten wir mit Hilfe von Fördermitteln verschiedenen Investitionen tätigen. Dass wir Fördermittel dafür bekommen, ist großartig. Aber wir müssen dafür 20 % Eigenmittel aufbringen. Und nun müssen wir rechnen, und noch einmal rechnen und...

 


  
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05.03.2013 07:49:13
Ursula Flessner

Neben den Fundtieren nehmen wir auch Abgabetiere auf. Menschen, die meinen, ihre Tiere aufgrund persönlicher Umstände nicht mehr halten zu können, bringen die Tiere zu uns und zahlen dafür eine relativ geringe Gebühr. Oft sind es ältere Tiere, die nur eine geringe Chance auf Vermittlung haben. Bei der Erstuntersuchung durch unseren Tierarzt erfahren wir dann häufig von einer chronischen Krankheit. Die Kosten dafür tragen wir! Eine Patenschaft über das abgegebene Tier wird oft durch die ehemaligen Besitzer verweigert. Aus den Augen aus dem Sinn!!

So auch geschehen bei dem Hund Benny. Bei ihm stellte sich ein Nierenleiden heraus. Auch er braucht nun ein teures Diätfutter und das sein Leben lang. Aber immer wieder gibt es Tierfreunde, die bereit sind, uns finanziell zu helfen. So habe ich heute morgen eine Mail erhalten, in der P.K. mitteilt, dass sie einen ansehnlichen Betrag für Benny überwiesen hat. Liebe Paten, liebe Spender, ohne Sie könnten wir manche Hilfe nicht leisten. Mit Ihren finanziellen Zuwendungen helfen Sie uns und somit den Tieren auf unserem Hof so sehr. Wir sind Ihnen unendlich dankbar.

Jedoch, mit den Menschen, die zukünftig ein Tier bei uns abgeben möchten, werden wir strenger sein müssen ... Jeder Tierbesitzer trägt eine Verantwortung für sein Tier, auch wenn er selbst es - oft aus wirklichen Notlagen heraus - nicht mehr halten kann. Die Verantwortung bleibt. 


  
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03.02.2013 09:13:49
Ursula Flessner

Hilfe, wir versinken im Wasser. Unsere Pferde, Schafe und Ziegen haben es momentan schwer bei dieser nassen Witterung. Der Grundwasserspiegel auf unseren Weiden steht so hoch, dass sich Seen bilden und die Tiere im Morast waten. Gestern wurde ein Arbeitseinsatz durchgeführt. Unsere Männer haben Paddockplatten verlegt, damit die Tiere wenigstens vom Unterstand auf die "Weide" kommen ohne zu versinken. Dieser Zustand macht uns große Sorgen, aber wir selbst haben es in der Hand, etwas zugunsten der Tiere zu verändern, zu verbessern. Kaum Einfluss haben wir auf die Entscheidungen der Regierung. So wurden am Freitag Beschlüsse des Bundesrates gefasst, die ohne Zweifel für die Bürger in eine gute Richtung gehen. Nur die Tiere haben wieder einmal das Nachsehen. So bleibt die betäubungslose Kastration der Ferkel vorerst gestattet. Auch den Schenkelbrand wird es weiterhin geben. Im Bundesrat fanden SPD und Grüne  keine Mehrheit, um den Ferkeln und Pferden in Zukunft Schmerzen zu ersparen. Das ist traurig, sehr traurig. Wieder einmal ist deutlich geworden, dass der Tierschutz zwar seit 10 Jahren im Grundgesetz steht, jedoch durch die Politik nicht mit Leben erfüllt wird.


  
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23.12.2012 08:33:44
Ursula Flessner

Die Vorweihnachtszeit brachte uns viele schöne Ereignisse. Wir haben sehr viele Spenden für unsere Tiere erhalten. Es begann mit dem Tag der Tierweihnacht. Viele freundliche Besucher, die unsere Tiere mit Geschenken und uns mit freundlichen Worten bedachten. Eine Tierfreundin nahm die Autofahrt von Berlin nach Sadelkow in Kauf um unzählige Mengen an Sachspenden abzuliefern. Ich durfte in Berlin bei unseren Freunden T.P. und A.M. Spenden entgegen nehmen. Am Donnerstag habe ich eine großzügige Spende des Datenverarbeitungszentrums in Schwerin erhalten. Am Tag darauf erhielten wir eine Zuwendung des Landrates vom LK Mecklenburgische Seenplatte. Viele Freunde haben uns Geldspenden überwiesen und Pakete geschickt. Wir sagen allen Menschen, die uns beschenkt haben, einen herzlichen Dank. Als erster TSV in Mecklenburg-Vorpommern haben wir die Tierheimplakette erhalten, Ehrung und Ansporn zugleich. Und dann: die ganz plötzliche schwere Erkrankung von Baxter, Hoffnung auf Besserung, große Enttäuschung und die unvermeidliche Erlösung des Tieres durch Einschläferung. Große Traurigkeit und Tränen. Freude und Leid liegen in der Tierheim-und Tierschutzarbeit dicht beieinander. Man selbst muss schon sehr geerdet sein, um diese extremen Wechsel der Gefühle verkraften zu können. Ich wünsche allen Tierfreunden, unseren Sponsoren, Tierpaten, Gassigehern und ehrenamtlichen Helfern ein besinnliches und gesundes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2013. Bleiben Sie uns verbunden! Unsere Tiere und wir brauchen Sie. Und ich verspreche, dieses Tagebuch im neuen Jahr kontinuierlicher zu führen...


  
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21.06.2012 15:15:59
Ursula Flessner

Heute ist Sommeranfang - eigentlich ein schöner Tag. Wären da nicht einige Nachrichten, die mich sehr nachdenklich stimmen. Welche Erziehung genießen Kinder, die mit einer Katze - die auch noch trächtig ist - Fußball spielen? Solange Freude am Quälen zeigen, bis alle Jungen im Bauch tot sind und das weitere Schicksal der Mutterkatze ungewiß? Was haben Kinder in ihrem Elternhaus gelernt, die einen 5-6 Wochen alten Welpen durch die Gegend werfen, ihn fast zu Tode spielen? Dieser Welpe ist jetzt bei uns. Er erholt sich. Wer "züchtet" Hunde mit mit diesem großen Maß an Unkenntnis und nimmt die Welpen in diesem Alter der Hündin ab? Der Welpe sucht bei jedem Hund, mit dem er zusammen kommt, sofort die Zitzen. Was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmer mehr. Die alte Weisheit stimmt. Tierschutz muss in die Kindergärten und Schulen. Wenn die Kleinen beizeiten lernen, wie man mit dem Lebewesen Tier umgeht, wenn sie erfahren, dass Tiere auch Schmerz und Leid empfinden - ich bin überzeugt, sie werden jedem Lebewesen mit mehr Achtung begegnen. Und vielleicht wird das, was sie in Kindergarten und Schule über den Umgang mit Tieren lernen, dann auch in die Familien getragen und die Erwachsenen werden nachdenklich und überdenken manche ihrer Handlungen an Tieren auch? Vielleicht ist das eine Vision, aber kein unerreichbares Ziel. Wir hatten eine Praktikantin, die sich diesem Thema gestellt hat. Vielleicht schafft sie es, zukünftig als Tierschutzlehrerin zu arbeiten. In Berlin gibt es das bereits. Übrigens: NICHT wegschauen, wenn Tiere gequält werden - EINGREIFEN  oder HILFE holen - es geht immer um LEBEN!


  
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09.04.2012 16:49:50
Ursula Flessner

Glücksmomente! Mit Spannung erwartete ich gestern Abend den Bericht über die kleine Nancy im WDR bei "Tiere suchen ein Zuhause". Es hat mich sehr berührt, dass diese kleine alte kranke Hundedame ein so fürsorgliches Zuhause erhalten hat. Natürlich war mir das schon bei der Übergabe im November klar, aber die Kleine nach 5 Monaten im Fernshen wieder zu sehen, sie mit ihren neuen Besitzern zu erleben - das ist GLÜCK! Einen ebenso ans Herz gehenden Bericht haben wir zu dem kleinen alten SIR BENJI von seinen Pflegeeltern erhalten. Ich habe Tränen gelacht beim Lesen und doch ist so viel Liebe zu diesem kleinen Hund zu spüren. Nachdem der Brief unter Happy Ends eingestellt war, meldete sich die Besitzerin der kleinen alten Uschi - sie hat "ähnliche Erfahrungen mit ihrer Hündin gemacht und möchte in Erfahrungsaustausch mit der Benji-Familie treten! Romeo, viele Jahre bei uns im Tierheim, mit schwerer HD, hat eine liebe Familie gefunden und Metzi - der alte Herr mit seinen Nierenproblemen - ebenfalls. All diese Tiere repräsentieren unseren Gnadenhof und sollen Tierfreunden Mut machen - den Mut, auch einem alten und/ oder kranken Tier eine Chance auf ein neues Zuhause zu geben. Diese Tiere fordern von ihren Besitzern viel ab, aber sie geben auch unendlich viel zurück. Man muss es einmal erlebt haben. Und wir sagen ein von Herzen kommendes DANKE an alle Tierfreunde, die sich ganz bewusst einen "Senior" als Familienmitglied ausgesucht haben. (Und wenn es Jake jetzt auch noch schaffen sollte.......Smile)


  
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09.03.2012 09:05:52
Ursula Flessner

Aus verschiedenen Gegenden hören wir immer wieder von verschwundenen Katzen. Es werden Fallen und Schlingen gefunden. Es scheint Methodik dahinter zu stecken und die Art und Weise der Tierquälereien passt wirklich nicht zu Kinderstreichen. Es verschwanden freilebende Katzen aus dem Tierheim Neustrelitz, der NDR berichtete über Fallensteller und verschwundene Katzen in Mestlin. Gestern wurden Schlingen und Todpicker mit Stahlspitzen am Zaun der Strasburger Beschäftigungsgesellschaft gefunden (den Artikel stellen wir am Wochenende auf unsere Homepage). Vor einiger Zeit befragte mich der Nordkurier zu verschwundenen Katzen in Burg Stargard. Wir können davon ausgehen, dass wir nicht von allen Vorkommnissen Kenntnis erlangen und die Dunkelziffer sehr hoch ist. Alles sieht danach aus, dass Katzen für die Fellgewinnung getötet werden. Liebe Tierfreunde, bitte gebt Acht auf Eure Freigängerkatzen!! Wenn Ihr irgendetwas bemerkt, das auf Katzenfang hindeutet,  zeigt es bei der Polizei, auch beim Ordnungs- und Veterinäramt an. Je mehr Anzeigen aufgenommen werden, desto mehr Spuren wird man verfolgen können. Auch wir sind bereit, Meldungen entgegen zu nehmen. Und wir wollen mal davon ausgehen, dass die Polizei sich kümmern wird, denn es geht hier um Gesetzesverstöße!


  
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