Liebes Sonnenschein-Team!
Rund acht Monate ist es nun her, dass Smilla nach L. fand.
Da wird es Zeit, Euch mal wieder ein wenig aus ihrem Leben zu berichten.
Smilla hat sich hier ganz wunderbar „eingefunden/eingerichtet“. Der Dickschädel weiß, was sie will, und was sie auch nicht möchte, und das setzt sie dann eben auch durch. Dabei bricht sie einige Regeln, die hier für Hunde gelten sollten, konsequent (kein Hund in der Küche, wenn gekocht wird – Smilla liegt mittendrin; kein Hund am Tisch, wenn gegessen wird – Smilla kontrolliert jede Mahlzeit, jede!) Sie besitzt hier „Narrenrechte“, altersbedingt.
Sie geht mit mir jeden Morgen erst einmal eine Dreiviertel-Stunde „rund ums Dorf“ und wir begrüßen so den Tag.
Das möchte/macht Smilli bei jeder Wetterlage; es ist ihr egal, ob es stürmt, regnet oder schneit (wenn es z.B. sehr stark regnet, öffne ich die Haustür und frage sie, ob sie wirklich raus möchte, – kaum ausgesprochen, ist sie schon am Tor und wartet auf mich). Nur, wenn auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz „geballert“ wird, verzichtet sie freiwillig auf Außenaktivitäten.
Ihre Ängstlichkeit vor knallenden Geräuschen hat Silvester zu einer echten „Tortur“ gemacht ,- trotz eines Medikamentes vom Tierarzt, dem Bau einer Höhle, die sie an den Tagen zuvor noch richtig gut fand.
Zwischen 14.00 Uhr am 31.12. und 04.30 Uhr am 01.01. hat Smilla keinen Schritt mehr vor die Tür gesetzt. Ich wußte gar nicht, dass ein Hund so lange „aushalten“ kann.
Smilli ist im Dorf zu einer Art „everybody`s darling“ geworden. Sie muss alles und jeden begutachten, – was befindet sich wohl im offenstehenden Kofferraum des Autos an der Straße?; was ist in der Einkaufstasche der Frau, die uns gerade entgegenkommt?; was hält der Mann da in der Hand? Da wird dann zwangsläufig an mich die Frage gerichtet, ob man Smilli wohl auch streicheln dürfe. Da hat sie überhaupt nichts dagegen, mal mehr, mal weniger lang.
Und sie hat einen Freund gefunden, Sammy, einen elfjährigen Labrador/Ridgeback-Rüden. Wenn die beiden aufeinander treffen, dann gibt es erst einmal einen „Tanz“ auf der Straße, schön anzusehen, wie sie sich übereinander freuen.
Aber sie mag nicht jede(n); bei manchen Hunden, vor allem Hündinnen, legt sie sich „ordentlich ins Brustgeschirr“. Gott sei Dank ist sie dennoch gut haltbar.
Smilla wird im April 13 Jahre alt. Ich bin dankbar, dass es ihr so gut geht. Sie benötigt bislang keinerlei Medikamente, kann noch gut aufstehen, geht/läuft verdammt gut – nur ihre Augen werden etwas trüber.
Smilla ist ein Geschenk für mich, eine Bereicherung meines Lebens, Hund meines Herzens.
Ich wünsche allen einen guten Jahresverlauf, eine gesegnete Zeit.
L.G. J. Sch.
am 16.02.2026




